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Folgendes muss deklariert sein:

100 % rein, natürlich
D.h. es dürfen keine zusätzlichen Bestandteile enthalten sein.

Verdünnung ….%
Sehr teure Öle, Absolue und Resinoide werden meist nur verdünnt angeboten, ebenso das Verdünnungsmaterial (Alkohol, fettes Öl).

Botanischer Name
Es gibt äth. Öle, die in verschiedenen Varietäten (unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung) vorkommen, z.B. beeinflusst durch das Herkunftsland, Meereshöhe, die Ernte- resp. Destillationsdauer usw. Rosmarin gibt es in zwei Varietäten (Rosmarinus officinalis, Typ Campher und Typ Verbenon), beim Thymian kennt man sogar mindestens sieben verschiedene Chemotypen. Dies hat insofern einen starken Einfluss, da unterschiedliche therapeutische Wirkungen und Einsatzmöglichkeiten die Folge sind.



Art der Kultivierung
Kontrolliert biologischer Anbau (kbA) ist immer vorzuziehen, Vorsicht bei Wildsammlung, diese sind meist nicht kbA, aber konventioneller Bewirtschaftung vorzuziehen. Viele Öle sind nicht biozertifiziert da Kleinbetriebe meist nicht das nötige Geld haben für eine Zertifizierung. Umso wichtiger ist das Vertrauen das sie zum Anbieter von äth. Ölen haben.

Herstellungsart
Kaltpressung, Wasserdampfdestillation, Extraktion, Absolue soll ersichtlich sein.


Pflanzenteile

Die verwendeten Pflanzenteile müssen ebenfalls deklariert sein, z.B. Blätter, Rinde, Wurzel, Blüten, Kraut.

Herkunft
Das Herkunftsland muss aufgelistet sein. Typische Anbauländer: Agrumenöle aus Italien, Lavendel aus Frankreich, Zimt aus Sri Lanka, Vanille aus Madagaskar, Myrrhe aus Afrika, Teebaum aus Australien.usw.

Verfalldatum
Zitrusöle sind nur sehr kurze Zeit haltbar, hingegen ein Rosenöl reift und wird besser mit dem Alter. Eine geübte Nase kann Abweichungen aber erkennen.

Chargennummer
Strichcodes und Nummern erlauben den Weg eines Produktes vom Konsumenten bis zum Hersteller zu verfolgen. Interessierte erhalten bei seriösen Anbietern und Firmen auch fachkundige Auskunft oder gar ein Blick auf Datenblätter.