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Cholera (Gelbgalle)

Die Qualität heiss - trocken liegt im Vordergrund. Gelbgalle ist Feuer „pur“, hier fehlt das feuchte Prinzip, das einerseits das Feuer dämpfen könnte. Auch fehlt die Nahrungsenergie, die der Organismus für die durch Hitze ausgelösten, gesteigerten Funktionen benötigt.
Die pathogene Potenz der Cholera ist daher gravierend.
Charakteristisch für cholerische Zustände ist ein Mangel an Feuchtigkeit, Mangel an Nahrungsenergie / heiss-trocken im Übermass.
Der Körper antwortet mit aggresiver Abwehrstrategie, akute Entzündungen, Metabolitenstransport hauptsächlich über Blutgefäss-System, venöse System.

Das cholerische Temperament untersteht dem „männlichen Prinzip“ und findet sich vermehrt beim männlich Geschlecht. Leicht erregbar mit heftigen Reaktionen die zwar bald vorübergehen, aber weder geistig noch körperlich vergessen werden.
Die Heftigkeit wird grundsätzlich von einer quantitativ vermehrten und qualitativ veränderten Galleabsonderung begleitet.
Als „galliges“ Temperament ist eine erhöhte Neigung zu Ärger, Heftigkeit der Affekte vorhanden, später stellt sich oft seelische Verbitterung ein.
Obwohl auf pathogene Reize rasch und heftig reagiert wird, ist die Fähigkeit zur Krankheitsabwehr beachtlich.

Pathologische Dispositionen