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Phlegma (Schleim)

Die Qualität kalt - feucht liegt im Vordergrund. Dem Phlegma fehlt das dynamische Feuer-Prinzip weitgehend. Phlegma ist die Nahrungsenergie, die aber erst nach einer „Kochung“ aktuell verfügbar wird, wozu Wärme benötigt wird
Dieser Saft ist somit eine Speicherform der „potentiellen Nahrungsenergie“.
Unsere ‚ungeliebten’ Fettpölsterchen sind aus humoralpathologischer Sicht reines Phlegma, welches auf die weitere Kochung und Verwertung ‚wartet’.
Charakteristisch für phlegmatische Zustände ist daher ein Mangel an Dynamik, Mangel an physiologischer Wärme / kalt-feucht im Übermass.
Der Körper antwortet mit defensiver Abwehrstrategie, chron. rez. Entzündungen und Katarrhen, Organinsuffizienz, Metabolitens- transport hauptsächlich über die Lymphe.
Im Erwachsenenalter produziert der Körper oft kein Fieber mehr. (Mangel an Wärme + Dynamik).
Lymphatiker sind gesund, wenn sie genügen Wärme produzieren wie Bewegungsarbeiten, aktive Bewegung, der Konstitution angepasster Ernährung.

Das phlegmatische Temperament untersteht dem „weiblichen Prinzip“. Die seelischen und körperlichen Ausprägungen bei Mann und Frau sind sehr unterschiedlich.
Reizbarkeit und Erregbarkeit deutlich geringer als beim Sanguiniker – Reaktionen schwächer und langsamer, auch die physiologischen Abläufe (diese werden mittels endogenen Reizes in Gang gesetzt).
Die reproduktiven, anabolen Vorgänge beherrschen das Stoffwechselgeschehen. Durch verminderte Wärmebildung entsteht Neigung zum Stoffansatz, Körpergewebe ist schlaff mit Anlage zu Wasserretention.


Pathologische Dispositionen