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Kardinalssäfte und deren Entstehung

Die vier humoralpathologischen Säfte und ihre Qualitäten sind:

Als Vergleich die Hauptöle im archetypischen Duftkreis

Die Grundqualitäten warm/kalt   feucht/trocken ziehen sich als Grundprinzip wie ein roter Faden durch die ganze Humoralpathologie.

Zu viel Wärme kann Feuchtigkeit ‚verzehren’ oder aber scharfe (aggressive) Säfte entstehen lassen. (Überreaktionen)

Zu viel Feuchtigkeit
kann das Feuer ‚löschen’. (Unterreaktionen)

Sind nun diese Prinzipien über längere Zeit im Ungleichgewicht, reagiert der Organismus mit fehlerhaften Prozessen, resp. Über- oder Unterreaktionen (z.B. Allergien, Fieber, akute Entzündungen, oder träge – chronische Entzündungen, Organinsuffizienzen)

Wärme steht für das ‚Feuer-Prinzip’

Feuchtigkeit steht für das ‚Feuchtigkeits-Prinzip’

Wärme und Feuchtigkeit beeinflussen sich gegenseitig, sowohl bei der Entstehung der Säfte als auch bei deren Mischung und dem Zustand der Säfte.

Um rohe Nahrung für den Organismus verfügbar zu machen, bedingt es eines grossen Energieaufwandes (Feuer), damit ein vollkommener Saft (Sanguis) entsteht.